19. Nachtumzug

Der Nachtumzug in Zahlen

300 lGlühwein
600 Umzugsteilnehmer
1200 Besucher am Marktplatz

1 vor der 20 - Nachtumzug in Görwihl - 20.01.2018

 

WUHUUUUUUUU der 19. Nachtumzug steht vor der Tür – 20.01.2018 SAVE the DATE mit über 30 Gruppen haben wir Grund zum Festle feiern. Wir freuen uns auf eueren Besuch. Verpflegungsmeile vom DRK bis zum Marktplatz, beheizte Buden und Zelte, überdachte Sitzmöglichkeiten, Likörbar und BAR sowie Hamburger, Hot Dog und viele weitere Köstlichkeiten warten auf euch.

Lassen wir es krachen, zuerst die Guggen ab 18:00 Uhr auf der Maktplatzbühne, ca. 20:00 Uhr Start des großen Nachtumzugs – DANACH die MEGA Party auf dem Marktplatz mit DJ LOLLIPOP

On detail

... die Jahre zuvor!

Schaurig-schöner Nachtumzug in Görwihl

27 närrische Gruppen, darunter mindestens fünf Guggenmusiken und jede Menge furchteinflößende Masken, nahmen am 17.Nachtumzug teil. Zahlreiche Hexen und Teufel trieben mit Zuschauern Schabernack.

Die Presse berichtet:

Gibt es das optimale Wetter für einen Nachtumzug? Gibt es. Es muss kalt sein, schneien soll es und etwas Wind zum Transportieren der vielen Gerüche ist auch kein Fehler. Genau so war es am Samstagabend, als in Görwihl der 16. Nachtumzug der Hotzenblitzzunft vonstattenging. Das freute auch Zunftmeister Tobias Palla: „Es passt alles. Das Wetter passt und die Leute passen auch“, stellte er fest, lange bevor der Umzug sich in Bewegung setzte.

27 Gruppen waren angekündigt, darunter mindestens fünf Guggenmusiken und jede Menge furchteinflößende Masken. Während die Zuschauer sich am Marktplatz drängten, jagte DJ Lollipop ein paar Gassenhauer in die Atmosphäre. Die Zillertaler jauchzten fröhlich, das knallrote Gummiboot war wieder im Abendrot unterwegs, schließlich bat Palla die Kinder auf die Tribüne, „da sehen sie mehr und sind vom Zeug raus“. Um 20 Uhr Lollipops erlösende Durchsage: „Der Umzug läuft.“

Und wie er lief. Vorneweg der Feuerspucker Raimund Huber, gefolgt von den Fackelträgern der Gastgeber, der Görwihler Garde und dem Bürgermeister. Sah zumindest nach ihm aus, war aber bei genauem Hingucken ein Neunerrat mit Quednow-Maske, dahinter einer mit Feuerwehrkommandant-Maske, passend zum Motto der Gelbröcke: „Mir Nüner, mir sind bloß die chline Narre, die große bremse de Gemeindekarre.“

In der nächsten knappen halben Stunde erlebte Görwihl ein tolles Spektakel. Schaurige Hexen wie die Steinbruch Hexen oder die Haubachhexen huschten hin und her, verschreckten arglose Zuschauer und freuten sich, wenn sie ihre Konfettiladung unter einen Hut brachten. Wildschweine rannten über die Straße, Frösche stolzierten einher, Mühlegeister und Höllenknechte verbreiteten Schrecken, Mohren, Hühnerlochfelsengeister, Belche Buren und Wälderchnorzi trieben es bunt mit dem Publikum.

Die Teufelsknechte schlichen durchs Schneetreiben, die Totenbühlwölfe fletschten die Zähne und die Rhyburggeister hielten sich alles andere als bedeckt. Dazwischen tänzelten die charmanten Grunholzer Paradiesvögel durchs Getümmel und stellten die Rickenbacher Hotzenhüüler klar, wer die größte Fahne hat – sie.

Das schwarze Ding war in der schwarzen Nacht nicht zu übersehen und der Mann, der sie trug, muss etwas von Hulk in sich haben. Fazit: Ein Nachtumzug vom Feinsten, schaurig, fröhlich, laut und bunt.